Einblick in die Google-Welt

29. Jan 2008 von
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Nachdem ich gestern ein wenig über einige Faktoren der Suchmaschinenoptimierung geschrieben habe, werde ich euch heute mal einen kleinen Einblick in die weite, weite Welt von Google geben.

Einige von euch denken bestimmt immernoch, dass Google „lediglich aus einem kleinen Suchformular“ besteht.
Auch wenn ihr mir es nicht glauben wollt: Das ist nur ein klitzekleiner Bereich von Google ;)
Ich werde in diesem Artikel mal meine persönlichen wichtigsten Google-Dienste vorstellen.

An erster Stelle steht bei mir Google Mail.
Ich persönlich habe viele E-Mail Adressen, welche ich zu 95% alle bei Google: Mail betreibe.
Google Mail bietet dem Nutzer in diesem Augenblick unvorstellbare 6367,548090 Megabyte an verfügbarem Speicher. Ihr habt richtig gehört, 6 Gigabyte, kostenlos und fast ohne Werbung. Lediglich ein kleiner, unauffälliger Textlink wird am Kopf der E-Mail angezeigt. E-Mails bei Google Mail müssen also nie mehr gelöscht werden ;) Ein besonderes Feature: die Labelfunktion, welche herkömmliche „Ordner“ ersetzt, und natürlich das altbekannte Suchformular, mit dem ihr alle eure E-Mails sofort finden könnt ;)

An zweiter Stelle steht bei mir Google Adsense.
Google Adsense ermöglicht (fast) jedem Webseitenbetreiber ganz leicht Geld mit der eigenen Homepage/Blog zu verdienen. Wie ihr seht, benutze ich Google Adsense auch für meinen Blog. Die Werbeanzeige ganz rechts, die kleinen Textlinks ganz oben und ab und zu mal ein kleiner Banner in den Artikeln sorgen für das nötige Kleingeld.
Klickt ein Benutzer auf diese Werbeanzeigen (welche von Google Adwords geschaltet werden), so bekommt der Webmaster eine Vergütung. Nie war es einfacher, im Internet legal Geld zu verdienen ;)

Platz 3 belegt bei mir Google Analytics.
Mit Google Analytics hat jeder Webmaster die Möglichkeit, eine perfekte Auswertung der Besucher auf der eigenen Webseite zu erhalten. Es werden alle möglichen Daten aufgezeichnet. Von A wie Adwords Kampagnen bis hin zu Z wie Zugriffsquellen (Referer). Alle Daten sind übersichtlich in einem Interface aufbereitet. Danke Google, für diese tolle Funktion :)

Die nächste Funktion, die ich vorstellen möchte, ist Google Maps.
Google Maps zeigt mir alle Länder, Straßen, Unternehmen, Hotels, Taxiunternehmen, … weltweit. Man bekommt teilweise sogar Liveaufzeichnungen, wo sich in New York z.B. gerade Taxi XYZ aufhält. Man kann perfekt seine Route planen und direkt eine Unterkunft suchen. Mehr brauch ich zu dieser Funktion denk ich mal nicht sagen ;)

Die letzte Funktion, die ich euch heute vorstellen möchte, sind die für Webseitenbetreiber interessanten Google Webmaster Tools.
Mit den Google Webmaster Tools verschafft man sich einen Überblick über das Crawling und die Suchmaschinenergebnisse der eigenen Homepage. Man sieht genau, wann der Bot das letzte mal da war, man kann Sitemaps anlegen und verwalten, bekommt eine Auflistung der Backlinks, und vieles, vieles mehr. Sehr schöne Funktion :)

Somit wären wir auch schon am Ende für heute angelangt ;)

Ich hoffe, der Artikel hat euch gefallen und konnte euch einen klitzekleinen Einblick in die weite Welt von Google gewähren.

Comments, Tracksbacks und Bookmarks werden wie immer gerne gesehen ;)

  1. 3 Kommentare zu “Einblick in die Google-Welt”

  2. Von Mero am 29.01.2008 | Antworten

    Ist hauptsächlich für Webmaster interessant, was du geschrieben hast…

    Für nonwebmaster sollte das Google Pack noch interessant sein, in dem Picasa, GoogleEarth, die Google Desktop Suche und vieles mehr vorzufinden ist.

    Nicht zu verachten sind auch die Firmenkäufe von Seiten Google – der größte wäre da ja zB. YouTube, die für 1.4 mrd (glaube ich) über die Theke gegangen ist…

    Gruß, Mero

  3. Von Crokodeal am 02.02.2008 | Antworten

    @Google Mail:
    Alles klingt natürlich supertoll, aber man muss die Frage auch mal umkehren von „Was bringt mir das?“ zu: „Was hat Google davon?“
    Die Antwort bei E-Mails wurde schon mehrfach diskutiert in verschiedenen Foren und Fachzeitschriften.
    Die Privatsphäre spielt für mich eine große Rolle und ich möchte nicht so gerne in einer Statistik auftauchen was ich wie oft wo bestelle.
    Das hat niemanden etwas anzugehen.

    Das selbe Konzept spielt ja bei Paypack-Karten usw eine große Rolle.
    Der Anbieter ist nur daran interessiert Statistiken aufzustellen und die kriegt er indem er dem User irgendwas kostenlos zur Verfügung stellt.

  4. Von izakstern am 27.03.2008 | Antworten

    croko hat es im letzten absatz schon angesprochen, das s.g. benefit-prinzip. man ist nur dazu bereit etwas von sich preis zu geben wenn mann gleichzeitig dafür etwas erhält. da vielen immer noch die risiken für ihre privatheit unbewusst sind, empfinden sie viele dienste im web2.0 als völlig kostenlos und unverbindlich. tatsächlich jedoch werden eine unmenge an daten erhoben, aufbereitet und weitergegeben. ist die vorstellung nicht grauenhaft, dass es einen markt für persönliche daten gibt? so kann man mit gewissen kontakten einfach nahezu alles über das verhalten eines menschen erfahren.

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