Zeitversetztes Bloggen ist super!

Wenn du diesen Beitrag liest, dann ist er schon mindestens 17 Stunden alt!
Ich habe den Beitrag gestern um 14:35 Uhr angefangen zu schreiben.
Veröffentlicht wird er aber erst heute ;)

Wie funktioniert zeitversetztes Bloggen?

Zeitversetztes Bloggen kenne ich jetzt nur von WordPress. Andere Blog-Softwares können das aber bestimmt auch.
Also, man schreibt einfach seinen Beitrag, und dann kann man unten rechts den Zeitstempel bearbeiten.
Dort gibt man dann das gewünschte Datum und die zugehörige Zeit ein (kann auch früher sein), und schon erscheint der Beitrag zu der angegebenen Zeit.

Was bringt mir zeitversetztes Bloggen?

Das ist eine gute Frage. Zum einen ist es sehr praktisch, wenn man gerade in Schreiblaune ist, aber nicht alle Artikel auf einmal veröffentlichen möchte. Oft hat man auch wochentags keine Zeit zu bloggen, sondern nur am Wochenende. Also schreibt man am Wochenende einfach ein paar Beiträge, und lässt jeden Tag einen davon erscheinen.
Außerdem kann man es nutzen, um die Beiträge an einem bestimmten zeitpunkt zu veröffentlichen, damit man indirekt mehr Feedleser und andere Besucher bekommt (Rush Hour).

Ich habe diese Funktion gestern das erste Mal genutzt und bin wirklich begeistert davon.
Jeder Blogger sollte sie kennen und meiner Meinung nach auch nutzen ;)

Grüße,
SEOball

Ps.
Auch Gordo berichtet.

Unterschied zwischen nofollow und noindex

Ich kann mir gut vorstellen, dass viele von euch nicht wissen, was nofollow und noindex eigentlich ist.
Gehört habt ihr von den beiden Begriffen aber mit Sicherheit schonmal, sofern ihr etwas SEO betreibt ;)

Nofollow ist dazu da, um einem Link die Stärke zu nehmen. Verlinke ich also beispielsweise auf Google.de und versehe den <a-Tag mit rel=“nofollow“, so wird der Link zwar vom Google-Bot verfolgt, aber nicht gewertet. Der PageRank und der Trust werden somit nicht vererbt.
Oft wird Nofollow auch als Pagerank-Sculpting eingesetzt, was so viel bedeutet, dass beispielsweise das Impressum kein PageRank und/oder Trust bekommt. Wozu auch?

Somit sind wir dann auch schon bei Noindex.
Noindex bedeutet, dass der Link vom Google-Bot nicht verfolgt wird. Versieht man beispielsweise sein Impressum mit dem Metatag

<meta name=“robots“ content=“noindex“>

, so wird die Seite in den SERPs (Suchergebnisseiten) nicht erscheinen.
Außerdem besteht die Möglichkeit, die auszusperrende Seite per robots.txt Datei anzugeben.
Dies könnte dann so aussehen:

User-agent: *
Disallow: impressum.html

Zusammenfassung:

  • Nofollow entzieht dem Link seinen Wert; wird aber indiziert
  • Noindex sagt dem Bot, dass die Seite nicht indiziert werden soll

Ich hoffe, ich konnte einigen von euch damit die Augen öffnen ;)
Seoflanken!

Webkataloge sind in!

„Was labert der da?“ werden sich jetzt bestimmt einige von euch fragen.
Heutzutage gelten Webkataloge als fast ausgestorben. Manche SEOs sind sogar der Meinung, dass Webkataloge inkl. der eingetragenen Seiten abgestraft werden. Doch dem ist nicht so!
Dies verrät uns die deutsche Webmaster-Zentrale von Google.
Doch bevor ihr jetzt gleich einen Webkatalog aufsetzt und eure Links in sämtliche Kataloge eintragt, lest lieber noch kurz weiter.

Das Wichtigste bei einem Webkatalog ist das Thema. Am besten man wählt sich ein Nischenthema (spezielles Thema, sehr genau), denn allgemeine Kataloge gibt es schon genug (DMOZ…). Außerdem sollte man darauf achten, dass man nicht jeden Eintrag in seinen Katalog aufnimmt. Eine redaktionelle Prüfung ist bei einem qualitativ hochwertigen Katalog unabdingbar! Also ruhig mal ein paar Minuten täglich in das Prüfen investieren ;)
Des Weiteren mag Google bzw. mögen die User keine MFA (Made For Adsense) Seiten, was bedeutet, dass übermäßig viel Werbung vorhanden ist.
Das Wichtigste zum Schluss: Keine Backlinkpflicht! Stellt es euren Nutzern frei, ob sie einen Backlink zu eurem Katalog setzen möchten. Denn wenn eine Backlinkpflicht besteht, so wertet Google dies als reziproken Linktausch (ich linke dich, du linkst mich), und dies ist laut Richtlinien für Webmaster nicht erlaubt.

Fazit:
Webkataloge sind, sofern sie redaktionell gepflegt sind, noch lange nicht out!

Auch Sumaphil berichtet.