hilfreiche und kostenlose Tools für Blogger, Webworker und PC-Anwender

Es ist mal wieder Zeit für ein Blogpost auf seoball.de.
Beim dieswöchigen Webmaster Friday geht es um das Thema Nützliche kleine Helferlein: hilfreiche Tools (Shareware / Freeware). Für mich ein ideales Thema, ein paar meiner Lieblingstools vorzustellen, die PC-Anwendern und insbesondere Webworkern eine Menge Arbeit abnehmen können.
Nach einer kurzen Recherche haben es 16 Programme in diese Liste geschafft.
Bis auf 1 Programm (Shareware) sind alle Programme Freeware und somit komplett kostenlos ;)
Ein Hinweis noch: die Sortierung der Programme hat keine Bedeutung :P
Fangen wir mal an!

FlashFXP

FlashFXP ist in diesem Artikel das einzige nicht kostenlose Programm. FlashFXP ist ein mächtiger FTP Client, mit dem Websitebesitzer ganz einfach Content und Stuff auf ihren Webspace übertragen können. Features wie das Ändern des CHMODs gehören selbstverständlich auch dazu. Ich benutze FlashFXP nun seit gut 6 Jahren. Das Programm hat mich so überzeugt, dass ich es sogar gekauft habe! FlashFXP gibt es auch als portable Version für den USB Stick.
Wer jedoch kein Geld für einen FTP Client ausgeben möchte, dem sei das Tool FileZilla ans Herz gelegt.

IrfanView

Wie Martin bereits schrieb, ist IrfanView ein sehr mächtiges Bildbetrachtungsprogramm. IrfanView ist komplett kostenlos und wurde bereits von vielen Fachzeitschriften zum Programm des Jahres gekürt. Zurecht! Mit IrfanView könnt ihr nicht einfach nur Bilder einfach und schnell betrachten, sondern auch (minimal) bearbeiten, konvertieren und perfektionieren. Über 100 kostenlose Plugins können dazugeladen werden, was IrfanView zum garantiert besten Bildbetrachter der Welt macht. IrfanView gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

Password Safe

Jeder Internetuser kennt es: Passwörter. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte man auf jeder Website ein eigenes einzigartiges Passwort haben. Doch wer soll sich 100 Passwörter im Kopf merken können? Ein normaler Mensch kann das nicht. Hier kommt Password Safe ins Spiel: Password Safe hilft euch, eure Passwörter ideal zu verwalten. Jedes Passwort bzw. Benutzeraccount bekommt einen eigenen Eintrag. Um den Überblick nicht zu verlieren, könnt ihr die Passwörter in Kategorien schieben.
Password Safe gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

Mozilla Thunderbird

Der Donnervogel von Mozilla ist der wohl mächtigste E-Mail Client auf dem Markt. In Thunderbird könnt ihr komfortabel eure Mailaccounts verwalten (ich habe in Thunderbird rund 10 Emailkonten eingerichtet…) und dazu auch noch Prioritäten setzen und Ordner verwalten. Ein mitgelieferter Junk Filter schützt euren Posteingang zudem vor Spam und anderen unerwünschten Werbe-Emails.
Mozilla Thunderbird gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

WinSCP

Dieses Tool ist besonders für Besitzer eines Rootservers mit dem Betriebssystem Linux interessant. Ein Rootserver, der unter Linux läuft, hat in den meisten fällen keine GUI (grafische Oberfläche), da es nur Performance fressen würde. Mit WinSCP bekommt ihr einen Explorer im Windows Stil für euren Rootserver und könnt so ganz leicht Dateien verwalten und bearbeiten, ohne die teils umständliche Konsole zu benutzen.
WinSCP gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

xampp

xampp ist ein interessantes Programm für Webentwickler. xampp ist ein kostenloses Open Source Paket mit integriertem Webserver (Apache), SQL Server (MySQL + phpMyAdmin), FTP Server (Filezilla) sowie einem Mailserver (Mercury Mail). Dies ermöglicht euch eine super einfache lokale Installation eines Webservers, mit dem ihr eure Webanwendungen ausgiebig testen könnt.
xampp gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

HTTP LogStat

Für mich das beste Auswertungstool von Logfiles “wo gibt auf Welt”. Mit HTTP LogStat könnt ihr eure durch Apache generierten Webserver-Logfiles wunderbar auswerten lassen und bekommt nicht nur Info über die Anzahl und Klicks der Besucher, sondern erfahrt auch, welche Webseiten wie oft von wem angeschaut wurden und wie viel Traffic bestimmte Dateien verbraucht haben. Sehr zu empfehlen!
HTTP LogStat gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

TeamViewer

Das Programm TeamViewer hilft euch dabei, auf die Computer anderer Menschen zu gucken. Natürlich nur, wenn diese auch TeamViewer installiert haben und ihr die ID und das Passwort des Users kennt bzw. er es euch gibt ;) Somit könnt ihr von eurem PC zu Hause auf andere Rechner zugreifen und Remote etwas einstellen oder bei etwas behilflich sein. Für Webworker besonders interessant z.B. für Support direkt beim Kunden :) TeamViewer ist privat kostenlos, gewerblich jedoch nicht.
TeamViewer gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

FreeMind

Schnell mal einen Business Plan aufstellen oder eine Präsentation vorbereiten? Is nich! Ohne Methoden wie z.B. einer MindMap könnt ihr meist nur wenig erreichen. Die JAVA-basierende Software Freemind unterstützt euch hinsichtlich einer mächtigen MindMap, auf der ihr all eure Ideen und Vorstellungen notieren und sortieren könnt.
FreeMind gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

Notepad++

Notepad++ ist der wohl mächtigste Texteditor, den ich kenne. Mit Notepad++ könnt ihr nicht nur einfache Texte schreiben und formatieren, sondern auch programmieren. Notepad++ bringt z.B. Syntax-Highlighting für alle gängigen Programmiersprachen mit. Er bringt sogar einen GNU Compiler für C++ mit! Für PHP Entwickler besonders interessant: ein FTP Plugin zum direkten Hochladen auf euren Webspace ;)
Notepad++ gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

TrueCrypt

Eure Passwörter speichert ihr ja wohl nicht unverschlüsselt auf der Festplatte, oder? Und wie siehts mit anderen wichtigen Dokumenten aus, die niemand etwas angehen? Verschlüsselt sie! Dazu gibt es das Open Source Programm Truecrypt. Damit könnt ihr nicht nur einzelne Dateien verschlüsseln, sondern sogar ganze Festplatten verschlüsseln! Für jeden Webworker in meinen Augen unabdingbar.
Truecrypt gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

PicPick

Wie macht ihr eure Screenshots? Druck/Print und dann in Paint rein? Wie kompliziert! Holt euch das kostenlose Programm PicPick, wenn ihr ganz einfach mächtige Screenshots erstellen wollt. Mit einem einfachen drücken auf Druck erstellt PicPick einen Screenshot und öffnet auch gleich einen mitgelieferten Editor, mit dem ihr den Screenshot noch bearbeiten könnt. PicPick kann aber nicht nur Screenshots vom ganzen Bildschirm machen, sondern auch von einzelnen Bereichen. So drückt ihr z.B. Strg + Druck, dann macht PicPick nur einen auswählbaren Bereich des Bildschirms. Shift + Druck macht z.B. vom aktiven Fenster (z.B. Firefox) einen Screenshot. Ein ganz besonderes Feature von PicPick ist, dass es sogar Screenshots von ganzen Websites erstellen kann! Oben angefangen, scrollt PicPick vollautomatisch ans Ende der Website und liefert euch so einen kompletten Screenshot der Website. Praktisch, oder?
PicPick gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

Unlocker

Kennt ihr das Problem, dass wenn ihr eine Datei löschen wollt, Windows sagt “Die Datei ist zur Zeit in Benutzung und kann nicht gelöscht werden”? Ein Löschen der Datei ist somit fast unmöglich. Genau hier kommt Unlocker ins Spiel. Unlocker “entsperrt” die Datei, sodass ihr die Datei dann ganz normal löschen könnt.
Unlocker gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

WinMerge

Das drittletzte Tool in diesem Artikel ist WinMerge. Besonders Programmierer kennen das Problem. Es gibt 2 Versionen der Programmierung und nun müssen die Unterschiede der beiden Programmierstände miteinander verglichen werden. Selbst bei 20 Zeilen Sourcecode würde es schon keinen Spaß mehr machen, alles manuell nachzugucken. Mit WinMerge könnt ihr beide Dateien gleichzeitig öffnen und WinMerge zeigt euch sofort die Unterschiede detailliert an.
WinMerge gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

WinDirStat

WinDirStat ist besonders hilfreich, um mal einen Überblick über eure Festplatte zu bekommen. Was sind da eigentlich für große Dateien drauf, die ich nicht mehr brauch? Mit WinDirStat bekommt ihr sofort große Speicherfresser ins Visier, um eure Festplatte von unnötigem Datenmüll zu befreien. WinDirStat bietet euch außerdem einen Überblick, wie viel Platz der Festplatte beispielsweise der Ordner “Programme” oder “Windows” belegt.
WinDirStat gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

JkDefrag

Und nun das letzte Tool dieses Artikels: JkDefrag: JkDefrag ist ein Programm zum formatieren defragmentieren eurer Festplatte. Windows ist von Haus aus so, dass es die Festplatte “fragmentiert”, was die Festplatte abbremst und somit das System nicht mehr so performant ist. Windows bringt zwar von Haus aus seine eigene Defragmentierungssoftware mit, jedoch kann man diese in meinen Augen nicht wirklich gebrauchen. JkDefrag hingegen ist eine kostenlose Freeware, die eure Festplatte wieder flott macht!
JkDefrag gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

Das wars von meiner Seite zum dieswöchigen Webmaster Friday.

Wow, über 1300 Wörter, so viel hab ich ja lange nicht geschrieben *g*

Wie hat euch meine Zusammenstellung gefallen?
Habt ihr weitere tolle Programme, die in eurem Alltag unverzichtbar sind?

Popularity: 6%

Studie über SEO 2010 – 100 Rankingfaktoren in der Übersicht

Kaum bin ich nach einer Woche Hamburg wieder zurück in Bremen, habe ich direkt eine sehr interessante Studie über 100 verschiedene Rankingfaktoren für SEO gefunden.

Entstanden ist die Studie durch Meinungen von 14 SEO-Experten aus der Schweiz.

Die 5 wichtigsten SEO-Rankingfaktoren sind demnach:

  1. Einzigartiger Content
  2. Keyword-haltige externe Links
  3. Links von Hubs und Authority Sites
  4. Links von thematisch verwandten Websites
  5. Keyword-Gebrauch zu Beginn des Title Tags

Die 5 schädlichsten SEO-Rankingfaktoren sind:

  1. Cloaking
  2. Versteckter Text
  3. Link-Kauf bei bekannten Link Brokers
  4. Ausgehende Links zu Spam Sites
  5. Server Downtime

Die gesamte Studie über 100 SEO-Rankingfaktoren 2010 findet ihr unter http://www.iabschweiz.ch/tl_files/iab_schweiz/pdf/IAB-Ranking-Kriterien-2010.pdf.

Popularity: 4%

Mehrsprachiges Marketing und das World Wide Web

Eine Orientierungshilfe für Anfänger zum Thema Suchmaschinenoptimierung und Lokalisierung

Gastartikel von Sarah Husanu, Lingo24

Die beständige Frage, wie man am besten Binnenmärkte gezielt mittels Internet anspricht, ist keine Frage, die in naher Zukunft geklärt sein dürfte.

Für diejenigen, die Neulinge auf dem Gebiet des Online-Marketings sind, ist die schlechte Nachricht die, dass es keine „Einheitslösung“ gibt, die jeden Industriezweig und sämtliche Verbraucherdemographien abdeckt. Jeder Aspekt einer Kampagne, von Werbebannern bis hin zu E-Mail-Newslettern, muss sorgfältig im Hinblick auf die Zielgruppe geplant werden. Was auf Sie als Absatzexperten raffiniert und einnehmend wirkt, hat möglicherweise nicht den gleich guten Effekt bei Ihrem Internetkunden.

Und selbst dann, wenn es Ihnen gelungen sein sollte, Ihre Fähigkeiten im Internet-Marketing für eine bestimmte Zielgruppe zu einer wahren Kunst zu verfeinern, ändern sich Trends pausenlos.

Auf dem internationalen Markt sehen Sie sich noch weit größeren Hindernissen gegenüber. Es gibt weltweit mehr als 6.000 Sprachen. 96% dieser Sprachen werden von gerade einmal 4% der gesamten Weltbevölkerung gesprochen.

Allein in Europa gibt es 200 indigene Sprachen, von denen 23 zu den offiziellen Sprachen der Europäischen Union (EU) gehören. Innerhalb aller EU-Länder ist Deutsch die am häufigsten gesprochene Muttersprache; es wird von 18% als Muttersprache gesprochen. Wenn man aber auch die Sprachen berücksichtigt, die als erste Fremdsprache erlernt wurden, dann führt Englisch, das von mehr als 50% aller EU-Bürger gesprochen wird.

Dies sollte Sie aber nicht dazu verleiten, Ihre Produkte und Dienstleistungen einem internationalen Publikum ausschließlich in englischer Sprache zu präsentieren. Es ist eine gründlich belegte Tatsache, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Internet-Nutzer etwas auf einer Website kaufen, viermal höher ist, wenn sie diese Website in ihrer eigenen Muttersprache lesen können. Selbst diejenigen, die fließend Englisch sprechen, werden aller Wahrscheinlichkeit nach in erster Linie auf Seiten in ihrer Muttersprache suchen.

Bedenken Sie auch folgende Tatsachen: Die Bevölkerung Asiens macht mehr als 40% aller weltweiten Internet-Nutzer aus, während in China 30% mehr Internet-Nutzer leben als in den USA. Und nicht zuletzt spricht 75% der Weltbevölkerung überhaupt kein Englisch. Das sind eine Menge Menschen.

Die Notwendigkeit, ein internationales Publikum in der jeweiligen Muttersprache anzusprechen, ist damit zwingend erforderlich. Und dies beginnt bei einer vollständig lokalisierten und optimierten Website im Zielland.

Zunächst müssen Sie sich allerdings den Domain-Namen überlegen. Die Wahl des Namens ist Ihnen völlig freigestellt, obwohl Sie sich etwas einfallen lassen sollten, das für das Land geeignet ist, das Sie gezielt ansprechen wollen. Ihr Firmenname kann durchaus auch im Ausland eine gelungene Wahl sein, aber am besten wenden Sie sich an ein Unternehmen, das sich auf Übersetzung und Lokalisierung spezialisiert und vorab überprüfen kann, ob Ihr Name in Ihrem Zielmarkt möglicherweise negativ besetzt ist.

Außerdem brauchen Sie einen länderspezifischen Zwei-Buchstaben-Code, wie zum Beispiel „.de“ in Deutschland, „.ch“ in der Schweiz oder „.at“ in Österreich. Gleichermaßen bedeutsam ist die Wahl Ihres Webhosts, da der von ihm verwendete Server sich in Ihrem Zielland befinden sollte – Google berücksichtigt die IP-Adresse des Servers in seinen Ranking-Algorithmen. Vergewissern Sie sich also, wo sich der Server befindet, bevor Sie sich für einen Service entscheiden.

Wer geschäftlich weltweit agieren will, muss in der Lage sein, in jedem Land „wie ein Einheimischer zu denken“. Das heißt, Sie müssen sich der Vielzahl von kulturellen und linguistischen Vielschichtigkeiten bewusst sein, denen Sie begegnen, wenn Sie in einen ausländischen Markt eindringen wollen.

Nehmen wir zum Beispiel die französische Sprache in Frankreich und in Kanada (Québecer Französisch). Sie ist weitgehend identisch, aber dennoch gibt es hinreichende dialektische Unterschiede zwischen diesen Arten des Französischen, so dass für ein gezieltes Ansprechen jedes Marktes unterschiedliche Marketing-Strategien notwendig sind.

Um dies an einem Beispiel zu verdeutlichen: „Wochenende“ heißt in Frankreich schlicht „le weekend“, in Kanada jedoch „fin de semaine“ (wörtlich: das „Ende der Woche“). Und während man eine E-Mail in Kanada „courriel“ nennt, eine Zusammenziehung von „courrier électronique“, heißt sie in Frankreich einfach „email“.
Nehmen wir an, Ihre vollständig lokalisierte Website ist fertig und kann auf Ihre länderspezifische Domain hochgeladen werden. Welche weiteren Fragen würden sich Ihnen aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung vor Inbetriebnahme der Website stellen?

Nun, eine der Hauptfragen ist die nach Keywords. Wenn Sie Ihre Website für einen Zielmarkt übersetzen lassen, kann es verführerisch sein, die Keywords wörtlich zu übersetzen. Dies ist jedoch zu vermeiden.

Eine richtige, dem Wörterbuch entnommene Übersetzung eines Keywords oder Ausdrucks ist unter Umständen NICHT das, was Internetbenutzer eingeben, wenn sie ein gewünschtes Produkt oder einen gewünschten Service vor Ort suchen. Sie verwenden vielleicht Abkürzungen, umgangssprachliche Ausdrücke oder auch ein ganz anderes Wort, das die gleiche Wortbedeutung hat. In der Weise, in der Sie die Keywords Ihrer Branche mit den höchsten Rankings auf dem englischsprachigen Markt identifizieren, wie zum Beispiel mit dem kostenlosen Keyword-Finder von Google, müssen Sie auch die Keywords jedes anderen Ziellandes ermitteln, um dafür zu sorgen dass Ihre anderssprachige Website richtig optimiert ist.

Der englische Begriff „car insurance“ ist beispielsweise bei Google.com ein Branchensuchbegriff mit hohem Ranking. Eine korrekte französische Übersetzung dafür wäre „l’assurance automobile“. Wenn man dies jedoch mithilfe des Keyword-Tools von Google France überprüft, wird deutlich, dass die meisten Konsumenten stattdessen nach „assurance auto“ oder „assurance voiture“ suchen. Es lohnt sich also, die Keywords für jedes einzelne Land zu ermitteln, statt sie zu übersetzen.

Organische SEO-Methoden können in Verbindung mit Pay-per-Click (PPC)-Kampagnen angewendet weden, wie zum Beispiel Google AdWords, das kurz gesagt Top-Billing über einen Abschnitt „Gesponserter Link“ in Suchmaschinen und auf Websites erhält. PPC ermöglicht Unternehmen, Methoden des Online-Marketings zu einem sehr günstigen Preis auszuprobieren. Sie können Ihr monatliches Budget auf einen Nominalbetrag festlegen, zum Beispiel €5, um die Effizienz zu prüfen, ohne dabei Ihr gesamtes Marketing-Budget zu verpulvern.

Englisch mag nach wie vor im Internet die beherrschende Sprache im Hinblick auf die Inhalte sein, aber die Muttersprache der Mehrheit aller Internetbenutzer weltweit ist nicht Englisch. Und genau dieses Missverhältnis schafft eine ziemlich lukrative Gelegenheit für diejenigen, die in neue Märkte eindringen wollen: der Konkurrenzkampf um wichtige Suchbegriffe ist im nicht englischsprachigen Internet weit schwächer und dadurch lassen sich hohe Suchmaschinen-Rankings wesentlich leichter erzielen als im Englischen.

Es liegt auf der Hand, dass SEO und Lokalisierung im Globalisierungsprozess eine wichtige Rolle spielen, und jedes Unternehmen, das es versäumt, sich international zu vermarkten, verschenkt eine sehr einfache Gelegenheit.

Über Lingo24
Lingo24 ist ein international tätiges Übersetzungsbüro, das sich unter anderem auf Website-Lokalisierung spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter in Europa, Nordamerika, Asien, Australien und im Südpazifik und unterhält zudem ein Netzwerk von 4.000 Übersetzern. Der geschätzte Umsatz von Lingo24 für 2009 beträgt €4 Mio.


Wenn auch DU Interesse hast, einen Gastartikel bei mir im Blog zu veröffentlichen, dann kontaktiere mich doch bitte unter der im Impressum angegeben E-Mail Adresse :)

Popularity: 2%