Blogparade: gewinne ein Sony Vaio CR31 S/L Notebook

Hallo,

auch wenn dieses Posting vielleicht etwas abseits von SEO und co. ist – möchte ich gerne an der Blogparade von caschy teilnehmen.
Bei der Blogparade geht es dieses Mal darum, wie mein Arbeitsplatz aussieht und welches Setup mein PC/Notebook hat.

Ich nehme nicht nur wegen des Preises an der Blogparade teil, sondern finde das Thema an sich auch sehr spannend ;)

caschy hat 3 Fragen vorgegeben, welche im Rahmen der Blogparade beantwortet werden müssen – here we go!

  1. Von welchem Hersteller ist dein PC / Notebook?
  2. Bei meinem Desktop handelt es sich um ein selbst zusammengeschraubtes Modell.
    Ein schlichtes Case von LC POWER mit einfachem DVD Brenner, 2 USB Frontanschlüssen sowie Soundstecker schmückt die Vorderseite. Nichts besonderes ;)
    Von hinten sieht der Rechner aus wie jeder andere.
    Nun kurz zum Innenleben:
    Als Basis zur Rechenpower habe ich mir einen Intel Core2 Quad Q8400 @ 2,66 GHz zugelegt. Sind also im Idealfall 10 GHz geballte Rechenpower. Dazu hab ich ne einfache 500 GB Festplatte von Western Digital (WDC WD5001AALS-00L3B2 ATA Device) sowie eine 250 GB Festplatte ebenso von WD (WDC WD2500JB-00REA0 ATA Device).
    Da ich kein Zocker bin, reicht mir eine nVidia GeForce 9500 GT mit 512 MB Grafikspeicher vollkommen aus.
    Um dennoch Anwendungen schnell zu starten und mehrere Programme gleichzeitig zu öffnen, habe ich 2 DDR2 RAM Riegel à 2 GB (leider nur 3,x GB nutzbar wegen 32 bit) von Kingston eingebaut.
    Das Betriebssystem ist Windows 7 Professional (ja, legal ;) ).

    Auf mein Notebook könnte ich jetzt auch noch eingehen, aber das lohnt nicht.
    Ist ein schlichtes IBM Thinkpad R51 mit rund 2 GHz Rechenleistung, 512 MB Ram und ner 40 GB Festplatte. Zum Surfen reichts aus ;)

  3. Bist du zufrieden mit deinem PC / Notebook?
  4. Hier kann ich mich glaub ich etwas kürzer fassen: JA! Mein Desktop erfüllt alle Anforderungen, die ich an einen Computer stelle ;)

    Bei meinem Laptop… Naja, ein bisschen mehr Leistung, RAM und HDD Speicher könnte schon drin sein ;)
    Wie wärs mit nem neuen Sony Vaio CR31 S/L? *g*

  5. Wie sieht dein Arbeitsplatz aus (Foto)?

So, das wars von meiner Seite!

Vielleicht wollt ihr ja auch an der Blogparade teilnehmen?! :)

Acebit Hello Engines 7 Testbericht

Hallo zusammen,

heute werde ich meinen ersten Testbericht einer SEO-Software veröffentlichen. Nach Langem endlich mal wieder ein reiner SEO-Beitrag :-)
Vor einiger Zeit bekam ich eine Anfrage der Marketingabteilung von Acebit, ob ich nicht mal unverbindlich die SEO-Software Hello Engines 7 testen möchte und einen Testbericht darüber schreibe. Acebit gab mir dazu eine lebenslange Lizenz für 2 Websites, wofür ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte.
Für diesen Beitrag bekomme ich kein Geld. Das Produkt wird objektiv von mir bewertet. Also fangen wir doch gleich an!

Für diesen Testbericht habe ich seoball.de als Projekt genommen. 1. passt es thematisch gut und 2. habe ich seoball.de nicht sooo stark optimiert, sodass die Domain eigentlich ein Paradebeispiel sein sollte.

Einrichtung/erste Schritte

Bevor einem das Programm Tipps zur Optimierung geben kann, brauch es natürlich erstmal eine kleine Einrichtung.
Screenshot der ersten Maske
Hier können grundlegende Informationen wie Titel, Beschreibung und Kategorie der Website festgehalten werden.
Im nächsten Schritt schlägt einem Hello Engines 7 fünf Keywords vor, welche bei der Optimierung beachtet werden sollen. Ich ändere die Keywords einfach mal ab zu SEO, SEOball sowie SEO-Blog. Daraus kann dann ein Hauptkeyword ausgewählt werden (in meinem Fall nehme ich SEO-Blog).
Nach dieser doch recht einfachen und übersichtlichen Grundeinrichtung geht es nun an die Kontaktdaten. Vorname, Name, Anrede, E-Mail, Benutzername und Passwort müssen hier eingetragen werden.

„Manche Suchdienste verlangen ausdrücklich nach diesen Informationen. In der Regel werden diese für den persönlichen Kontakt oder für Statistiken benötigt.“ – Hello Engines 7

Sehe ich ein, denn Acebit ist außerdem in der Lage, die Website bei tausenden Webkatalogen und Suchmaschinen einzutragen (mit Vorsicht zu genießen).
Der nun nachfolgende Schritt ist für mich ein sehr sehr großer Störfaktor. Hier müssen nun noch sehr viele weitere persönliche Felder wie Anschrift und Telefonnummer ausgefüllt werden. Ich will doch aber nur meine Website analysieren?!

Ich fände es an dieser Stelle wünschenswert, wenn man diese Angaben nur optional, aber nicht fakultativ machen müsste. Denn für eine reine Webseitenanalyse ohne Nutzung der Funktion Suchmaschinenanmeldung sind diese persönlichen Daten ja nicht unbedingt notwendig. Dies vielleicht als kleine Anregung im Sinne des Datenschutzes für eine Nachfolgeversion ;-)
Die Einrichtung sowie die ersten ~350 Wörter dieses Testberichts sind hiermit abgeschlossen :)

Die Analyse

Kommen wir nun zum spannenden Teil des Testberichts über Hello Engines 7: die Analyse!
Vor der Analyse sieht es so aus, wie auf dem folgenden Screenshot zu sehen ist:

Ich kann nun auswählen, welche der dort gezeigten Sachen ich analysieren möchte. Da dies ein Testbericht ist, wähle ich mal alle Sachen aus. Ein einfacher Klick auf „Analyse starten“ startet die Analyse und los gehts. Sehr einfach und intuitiv.

Während der Analyse begleitet uns ein kleines Statusfenster, damit wir nicht die Lust verlieren.

Bei meinem ersten „internen“ Test mit gfx-sector.de hat die Analyse rund 2-3 Minuten gebraucht. Beim Test mit seoball.de allerdings hat die Analyse rund 5 Minuten gedauert.

Ist die Analyse abgeschlossen, erhält man eine Gesamtbewertung für sein Projekt, das einem den aktuellen Stand bezüglich der Suchmaschinenoptimierung veranschaulicht. Natürlich ist dies nur ein „ausgedachter“ Wert, aber einer, anhand dessen man sich ungefähr einordnen kann. Bei seoball.de sinds immerhin 48,48 %! :)

Und so sieht es in meinem Fall nach der Analyse aus:

Insgesamt stellt diese Analyse eine sehr gute Übersicht aller Faktoren dar.

Ich gehe im Folgenden mal auf ein paar Punkte der o.g. Analyse ein.

Analyse der Analyse

Technische Analyse

  • HTML-Code Validierung
  • Laut Acebit hat die Startseite von seoball.de stolze 107 Fehler und Warnungen im Quellcode. Wenn ich die Seite über den W3C Validator validiere, kommen dort nur 9 Fehler. Doch wem soll ich jetzt glauben? Den Leuten, die HTML standartisiert haben oder den Leuten von Acebit? Nach Anfrage bei Acebit sagte man mir, dass Hello Engines 7 auch mögliche Fehler bei der Lesbarkeit (z.B. ö statt & ouml ;) anzeigt und ggfs. korrigiert.

  • Link-Überprüfung
  • Die Link-Überprüfung scheint auch nicht richtig zu funktionieren. In der Übersicht wird „1 Fehler“ angezeigt, woraufhin ich den mitgelieferten eingebauten HTML Editor aufrufen kann. Hiermit kann ich angeblich fehlerhafte Links aufspüren, doch dort finde ich nichts.

  • Ladezeit-Prüfung
  • Seit gut 2 Monaten ist die Ladezeit ein offizieller Rankingfaktor bei Google. Allerdings finde ich eine Webseiten-Größe von 194 kb heutzutage für absolut normal und noch lange nicht als „zu groß“. Wer bitte surft heute noch mit einem 56k Modem? Schaue ich mir die Details zu diesem Problem an, öffnet sich wieder der mitgelieferte erweiterte HTML-Editor und ich bekomme eine Auflistung von einzelnen Elementen auf der Website, welche eingespart/optimiert werden können. So etwas finde ich schon ganz nett.

  • Sitemap-Dateien
  • Komischerweise sagt Hello Engines 7 mir, dass er keine Sitemap gefunden hat. Warum, ist mir schleierhaft, denn unter seoball.de/sitemap.xml ist eine Sitemap hinterlegt. Nach Anfrage bei Acebit sagte man mir, dass die sitemap.xml Datei in der robots.txt referenziert werden muss, damit Google diese auch explizit erkennt.

Site-Rank

Hier gibt es nicht sonderlich viel zu sagen.
Gute Übersicht über die wichtigsten Daten.
Was ich mir bei der Kategorie „Site-Rank“ vielleicht noch gewünscht hätte, wären der Vollständigkeit halber die Daten des Alexa-Ranks sowie des Mozranks. So etwas wie der Sichtbarkeitsindex fehlt hier leider komplett.

Popularität der Website

Bis auf die überall vergebenen Prioritäten „sehr wichtig“ ist hier eigentlich alles im grünen Bereich, sodass es hier nichts zu meckern gibt. Schaut man sich die Details eines Unterpunktes an, sieht man die Anzahl der Links (leider bekommen wir keine genaue Auflistung der Links; dies scheint nur in der zukünftig erscheinenden Professional Version zu kommen) sowie ein paar Tipps dazu („kaufen Sie keine Links“, „vermeiden Sie Linkfarmen“).

Sichtbarkeit bei Suchmaschinen

Diesen Punkt sehe ich persönlich sehr kritisch. Dass Webkatalogeinträge und Anmeldungen in Suchmaschinen schon seit einigen Jahren Vergangenheit sind, sollte nichts Neues sein. Eben sagte mir das Programm „vermeiden Sie Linkfarmen“ und nun schlägt es mir vor, meine Seite bei mehreren hundert (!!!) Webkatalogen und Suchmaschinen einzutragen. Webkataloge sind zwar nicht so schlimm wie Linkfarmen, aber ein einmaliger gleichzeitiger Eintrag in über 100 Webkatalogen halte ich für keine gute Idee.
Hier wäre es besser, wenn Hello Engines von Anfang an sagt, dass man sich nach und nach bei Webkatalogen anmeldet. Lässt man sich bei der Eintragung Zeit und verwendet unterschiedliche Texte, können Einträge in Webkatalogen durchaus als guter und vor allem kostenloser Linkaufbau dienen. Wer sich darüber im Klaren ist, hat mit Hello Engines ein gutes Tool gefunden, das das Eintragen in Webkataloge einfach macht.

Social Bookmarking

Unter diesem Punkt werden 3 größere Social Bookmarking Portale aufgelistet: del.icio.us, Mister-Wong sowie LinkARENA. Leider funktioniert diese Funktion bei mir nicht, da überall eine 0 angezeigt wird. Dies war auch bei meinem ersten Test mit gfx-sector.de so. Schade drum.
Ob ich eine Auflistung der Links bekomme, wenn die Funktion ordnungsgemäß funktioniert, kann ich somit leider nicht sagen. Wäre jedoch interessant zu sehen.

Analyse der Platzierungen

Hier würde ich gerne mal wissen, wie genau das funktioniert bzw. bewertet wird.
Bei der Anzeige „Top 100 Ranking in Google“ (Prio sehr wichtig) erscheint die Meldung „nicht optimiert“ mit der Bemerkung „Keine Benutzer-URL unter den Top 100 Ergebnissen“. Was ist denn eine Benutzer-URL? Nach Anfrage bei Acebit sagte man mir, es sei schlichtweg die URL des Projektes. Gesucht wurde jedenfalls nach meinem selbst definierten Hauptkeyword „SEO-Blog„.
Als weitere Punkte tauchen dort „Ranking bei Google“ sowie 4 weitere Suchmaschinen auf. Eine Anzeige von Ask und All the Web halte ich für den deutschen Raum jedoch nicht notwendig.
Insgesamt finde ich den Punkt „Analyse der Platzierungen“ leider etwas zu oberflächlich und intransparent. Ich hätte mir einen Überblick über meine Rankings (welches Keyword steht bei welcher Suchmaschine auf welchem Platz von wie vielen Treffern) erhofft.

SEO Analyse

Im Bereich der SEO Analyse gibt einige Punkte, mit denen ich nicht ganz übereinstimme.
Gleich der erste Punkt ist beispielsweise „Titel des HTML Dokuments“ -> „Gibt es einen Titel für das Dokument («title»-Tag)?“. Title vorhanden oder nicht vorhanden ist eine Sache, aber ist es nicht viel wichtiger, wie dieses Attribut aussieht und nicht, ob es das gibt? Kann ja auch sein, dass mein title 250 Zeichen lang ist und nur mit Keywords vollgestuffed ist. Ist es dann immernoch „Optimiert“?
Außerdem wird der Faktor „Meta Description“ mit sehr wichtig bewertet, was ich nicht so sehe, da die Description keinen direkten Einfluss auf das Ranking hat (kann lediglich die CTR erhöhen).
Nun werden einige Verwendungen des Keywords in bestimmten HTML Tags (Meta-Tags, h1, img, strong, em, a, …) abgefrühstückt und bewertet. Soweit so gut.
Der Punkt „Session IDs“ ist für eine gute Crawlability der Suchmaschinen nicht gerade unbedeutend. In meinem Paradebeispiel seoball.de wurden zwar keine Session-IDs erkannt, allerdings hat mir Hello Engines bei gfx-sector.de gesagt, dass dort Session IDs verwendet werden (was jedoch nicht der Fall ist).
Die nun nachfolgenden Faktoren sind „altbekannte“ aber dennoch wichtige Faktoren für das Ranking, wie z.B. die Verwendung von Frames, Verhältnis Grafik zu Text, Script-Ablage, CSS-Ablage, verborgener Text oder Sonderzeichen in der URL. Durchaus übersichtlich und für einen Check der Website entscheidend.

Das wars soweit von der „Analyse der Analyse“ :-)

Anmeldung bei Suchdiensten

Diesen Punkt habe ich bereits oben unter Sichtbarkeit bei Suchmaschinen erläutert.

Vollständige Analyse

In einem neuen Reiter „Berichte & Erfolgskontrolle“ ist der erste Punkt die vollständige Analyse.
Hier gibt es nochmal einen genauen Überblick in einer durchaus übersichtlichen Seite gezeigt. Alle Faktoren, die ihr in den oberen Screenshots sehen konntet, werden hier nochmal ausführlich auf einen Blick dargestellt mit Tipps zur Verbesserung.

Ein ganz besonderer Punkt ist für mich hierbei eine Liste der Top-10-Mitbewerber, wovon vorher im Programm nie die Rede war.
Bei dieser Liste bekommen wir unsere 10 härtesten Konkurrenten und dazu gibts auch noch einige Details wie z.B. deren Titel und deren Beschreibung.
Der Punkt der Mitbewerber zieht sich auch teilweise in andere Bereiche des Reports, wie z.B. bei der Verwendung des Begriffs im Domainnamen, der Beschreibung, des Titels, in h1-Überschriften uvm. Dieses Feature finde ich persönlich sehr spannend und gut durchdacht!

Fehler-Bericht

Ein neuer Bericht zeigt uns nun nochmal konkret unsere ganzen Fehler bzw. die Faktoren, welche noch optimiert werden müssen. Dieser Bericht dient als „Maßstab“ für die Optimierung.

Ranking-Bericht

Der Ranking Bericht zeigt uns, wie der Name schon sagt, einen groben Überblick über unser Ranking in den Suchmaschinen mit den in der Einrichtung vergebenen Keywords. Dies scheint allerdings leider auch nicht richtig zu funktionieren, da teilweise Nullpositionen angezeigt werden bzw. das Keyword laut Hello Engines nicht vorhanden ist.
Die Darstellung finde ich persönlich auch nicht sehr übersichtlich und schön.

Anmeldungs-Bericht

Wird in diesem Fall außen vor gelassen, da ich die Funktion der „Eintragung in Webkatalogen und Suchmaschinen“ nicht genutzt habe.

Website-Bewertung

Eine gute letzte Übersicht über die Website findet ihr in diesem Bericht. Hier werden noch einmal die wichtigsten Faktoren zusammengefasst und nach Punkten bewertet.
seoball.de hat eine Punktzahl von 59,48/100 Punkten erlangt und ist damit auf Platz 1633 von insgesamt 33.944 getesteten Seiten.
Mein Grafikforum hat übrigens 82,93/100 Punkten und ist damit auf Platz 73/33.944 getesteten Seiten *gg* (besser als google.de, welche nur auf Platz 136 gelandet ist :D).

Fazit

Das wars von meiner Seite zu diesem Testbericht über die SEO-Software Acebit Hello Engines 7.
Insgesamt finde ich das Programm recht interessant, wenn es um grundlegende Optimierungen einer Website geht und um einen Überblick über den Stand der Dinge zu bekommen. Für Anfänger und Fortgeschrittene ist das Tool durchaus interessant und sehr empfehlenswert. Für Profis hingegen sehe ich hier weniger Chancen, da das Programm insgesamt zu oberflächlich ist (für einen Profi). Die Firma Acebit sagte mir allerdings, dass es in absehbarer Zeit auch eine „AceBIT SEO Professionals Suite – ASEOPS“ veröffentlicht wird, welche besonders für Fortgeschrittene und Profis gedacht ist. Wie jedes andere Programm auch, hat Hello Engines noch einige wenige Fehler, aber ich bin mir sicher, dass diese in den folgenden (kostenlosen) Updates behoben werden.

Wer sich das Programm ansehen möchte, kann sich eine 30-Tage Testversion von der Website Acebit.de (Affiliate-Link) kostenlos herunterladen.
Eine Lizenz mit 2 Websites kostet einmalig 99,00 € (weniger bei Upgrade), was meiner Meinung nach ein fairer Preis ist.
Bestellen könnt ihr das Produkt unter Acebit.de (Affiliate-Link)

Nun meine Frage an euch:
Wie hat euch der Testbericht gefallen? Habt ihr noch weitere Fragen an mich oder das Produkt? Wünscht ihr euch weitere Testberichte zu solchen SEO-Tools?

Ps.
Mit 1.912 Wörtern ist dieser Blogbeitrag der bisher längste Text, den ich je im Internet geschrieben habe :P
Die Erstellung des Testberichts hat ca. 4 Stunden in Anspruch genommen.

Einen ähnlichen Testbericht über Hello Engines 7 gibts bei Weblog-ABC und k8a.



hilfreiche und kostenlose Tools für Blogger, Webworker und PC-Anwender

Es ist mal wieder Zeit für ein Blogpost auf seoball.de.
Beim dieswöchigen Webmaster Friday geht es um das Thema Nützliche kleine Helferlein: hilfreiche Tools (Shareware / Freeware). Für mich ein ideales Thema, ein paar meiner Lieblingstools vorzustellen, die PC-Anwendern und insbesondere Webworkern eine Menge Arbeit abnehmen können.
Nach einer kurzen Recherche haben es 16 Programme in diese Liste geschafft.
Bis auf 1 Programm (Shareware) sind alle Programme Freeware und somit komplett kostenlos ;)
Ein Hinweis noch: die Sortierung der Programme hat keine Bedeutung :P
Fangen wir mal an!

FlashFXP

FlashFXP ist in diesem Artikel das einzige nicht kostenlose Programm. FlashFXP ist ein mächtiger FTP Client, mit dem Websitebesitzer ganz einfach Content und Stuff auf ihren Webspace übertragen können. Features wie das Ändern des CHMODs gehören selbstverständlich auch dazu. Ich benutze FlashFXP nun seit gut 6 Jahren. Das Programm hat mich so überzeugt, dass ich es sogar gekauft habe! FlashFXP gibt es auch als portable Version für den USB Stick.
Wer jedoch kein Geld für einen FTP Client ausgeben möchte, dem sei das Tool FileZilla ans Herz gelegt.

IrfanView

Wie Martin bereits schrieb, ist IrfanView ein sehr mächtiges Bildbetrachtungsprogramm. IrfanView ist komplett kostenlos und wurde bereits von vielen Fachzeitschriften zum Programm des Jahres gekürt. Zurecht! Mit IrfanView könnt ihr nicht einfach nur Bilder einfach und schnell betrachten, sondern auch (minimal) bearbeiten, konvertieren und perfektionieren. Über 100 kostenlose Plugins können dazugeladen werden, was IrfanView zum garantiert besten Bildbetrachter der Welt macht. IrfanView gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

Password Safe

Jeder Internetuser kennt es: Passwörter. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte man auf jeder Website ein eigenes einzigartiges Passwort haben. Doch wer soll sich 100 Passwörter im Kopf merken können? Ein normaler Mensch kann das nicht. Hier kommt Password Safe ins Spiel: Password Safe hilft euch, eure Passwörter ideal zu verwalten. Jedes Passwort bzw. Benutzeraccount bekommt einen eigenen Eintrag. Um den Überblick nicht zu verlieren, könnt ihr die Passwörter in Kategorien schieben.
Password Safe gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

Mozilla Thunderbird

Der Donnervogel von Mozilla ist der wohl mächtigste E-Mail Client auf dem Markt. In Thunderbird könnt ihr komfortabel eure Mailaccounts verwalten (ich habe in Thunderbird rund 10 Emailkonten eingerichtet…) und dazu auch noch Prioritäten setzen und Ordner verwalten. Ein mitgelieferter Junk Filter schützt euren Posteingang zudem vor Spam und anderen unerwünschten Werbe-Emails.
Mozilla Thunderbird gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

WinSCP

Dieses Tool ist besonders für Besitzer eines Rootservers mit dem Betriebssystem Linux interessant. Ein Rootserver, der unter Linux läuft, hat in den meisten fällen keine GUI (grafische Oberfläche), da es nur Performance fressen würde. Mit WinSCP bekommt ihr einen Explorer im Windows Stil für euren Rootserver und könnt so ganz leicht Dateien verwalten und bearbeiten, ohne die teils umständliche Konsole zu benutzen.
WinSCP gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

xampp

xampp ist ein interessantes Programm für Webentwickler. xampp ist ein kostenloses Open Source Paket mit integriertem Webserver (Apache), SQL Server (MySQL + phpMyAdmin), FTP Server (Filezilla) sowie einem Mailserver (Mercury Mail). Dies ermöglicht euch eine super einfache lokale Installation eines Webservers, mit dem ihr eure Webanwendungen ausgiebig testen könnt.
xampp gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

HTTP LogStat

Für mich das beste Auswertungstool von Logfiles „wo gibt auf Welt“. Mit HTTP LogStat könnt ihr eure durch Apache generierten Webserver-Logfiles wunderbar auswerten lassen und bekommt nicht nur Info über die Anzahl und Klicks der Besucher, sondern erfahrt auch, welche Webseiten wie oft von wem angeschaut wurden und wie viel Traffic bestimmte Dateien verbraucht haben. Sehr zu empfehlen!
HTTP LogStat gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

TeamViewer

Das Programm TeamViewer hilft euch dabei, auf die Computer anderer Menschen zu gucken. Natürlich nur, wenn diese auch TeamViewer installiert haben und ihr die ID und das Passwort des Users kennt bzw. er es euch gibt ;) Somit könnt ihr von eurem PC zu Hause auf andere Rechner zugreifen und Remote etwas einstellen oder bei etwas behilflich sein. Für Webworker besonders interessant z.B. für Support direkt beim Kunden :) TeamViewer ist privat kostenlos, gewerblich jedoch nicht.
TeamViewer gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

FreeMind

Schnell mal einen Business Plan aufstellen oder eine Präsentation vorbereiten? Is nich! Ohne Methoden wie z.B. einer MindMap könnt ihr meist nur wenig erreichen. Die JAVA-basierende Software Freemind unterstützt euch hinsichtlich einer mächtigen MindMap, auf der ihr all eure Ideen und Vorstellungen notieren und sortieren könnt.
FreeMind gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

Notepad++

Notepad++ ist der wohl mächtigste Texteditor, den ich kenne. Mit Notepad++ könnt ihr nicht nur einfache Texte schreiben und formatieren, sondern auch programmieren. Notepad++ bringt z.B. Syntax-Highlighting für alle gängigen Programmiersprachen mit. Er bringt sogar einen GNU Compiler für C++ mit! Für PHP Entwickler besonders interessant: ein FTP Plugin zum direkten Hochladen auf euren Webspace ;)
Notepad++ gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

TrueCrypt

Eure Passwörter speichert ihr ja wohl nicht unverschlüsselt auf der Festplatte, oder? Und wie siehts mit anderen wichtigen Dokumenten aus, die niemand etwas angehen? Verschlüsselt sie! Dazu gibt es das Open Source Programm Truecrypt. Damit könnt ihr nicht nur einzelne Dateien verschlüsseln, sondern sogar ganze Festplatten verschlüsseln! Für jeden Webworker in meinen Augen unabdingbar.
Truecrypt gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

PicPick

Wie macht ihr eure Screenshots? Druck/Print und dann in Paint rein? Wie kompliziert! Holt euch das kostenlose Programm PicPick, wenn ihr ganz einfach mächtige Screenshots erstellen wollt. Mit einem einfachen drücken auf Druck erstellt PicPick einen Screenshot und öffnet auch gleich einen mitgelieferten Editor, mit dem ihr den Screenshot noch bearbeiten könnt. PicPick kann aber nicht nur Screenshots vom ganzen Bildschirm machen, sondern auch von einzelnen Bereichen. So drückt ihr z.B. Strg + Druck, dann macht PicPick nur einen auswählbaren Bereich des Bildschirms. Shift + Druck macht z.B. vom aktiven Fenster (z.B. Firefox) einen Screenshot. Ein ganz besonderes Feature von PicPick ist, dass es sogar Screenshots von ganzen Websites erstellen kann! Oben angefangen, scrollt PicPick vollautomatisch ans Ende der Website und liefert euch so einen kompletten Screenshot der Website. Praktisch, oder?
PicPick gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

Unlocker

Kennt ihr das Problem, dass wenn ihr eine Datei löschen wollt, Windows sagt „Die Datei ist zur Zeit in Benutzung und kann nicht gelöscht werden“? Ein Löschen der Datei ist somit fast unmöglich. Genau hier kommt Unlocker ins Spiel. Unlocker „entsperrt“ die Datei, sodass ihr die Datei dann ganz normal löschen könnt.
Unlocker gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

WinMerge

Das drittletzte Tool in diesem Artikel ist WinMerge. Besonders Programmierer kennen das Problem. Es gibt 2 Versionen der Programmierung und nun müssen die Unterschiede der beiden Programmierstände miteinander verglichen werden. Selbst bei 20 Zeilen Sourcecode würde es schon keinen Spaß mehr machen, alles manuell nachzugucken. Mit WinMerge könnt ihr beide Dateien gleichzeitig öffnen und WinMerge zeigt euch sofort die Unterschiede detailliert an.
WinMerge gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

WinDirStat

WinDirStat ist besonders hilfreich, um mal einen Überblick über eure Festplatte zu bekommen. Was sind da eigentlich für große Dateien drauf, die ich nicht mehr brauch? Mit WinDirStat bekommt ihr sofort große Speicherfresser ins Visier, um eure Festplatte von unnötigem Datenmüll zu befreien. WinDirStat bietet euch außerdem einen Überblick, wie viel Platz der Festplatte beispielsweise der Ordner „Programme“ oder „Windows“ belegt.
WinDirStat gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

JkDefrag

Und nun das letzte Tool dieses Artikels: JkDefrag: JkDefrag ist ein Programm zum formatieren defragmentieren eurer Festplatte. Windows ist von Haus aus so, dass es die Festplatte „fragmentiert“, was die Festplatte abbremst und somit das System nicht mehr so performant ist. Windows bringt zwar von Haus aus seine eigene Defragmentierungssoftware mit, jedoch kann man diese in meinen Augen nicht wirklich gebrauchen. JkDefrag hingegen ist eine kostenlose Freeware, die eure Festplatte wieder flott macht!
JkDefrag gibt es auch als portable Version für den USB Stick.

Das wars von meiner Seite zum dieswöchigen Webmaster Friday.

Wow, über 1300 Wörter, so viel hab ich ja lange nicht geschrieben *g*

Wie hat euch meine Zusammenstellung gefallen?
Habt ihr weitere tolle Programme, die in eurem Alltag unverzichtbar sind?